Wechseljahre: Phasen und Symptome
Veröffentlicht am 29. April. 2026
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Wechseljahre: Phasen und ihre Symptome
Die Wechseljahre beginnen meist schleichend. Viele Frauen merken zuerst unspezifische Veränderungen wie schlechteren Schlaf, mehr Reizbarkeit oder Gewichtszunahme und fragen sich: Woran merkt man Wechseljahre? Medizinisch lässt sich der Übergang grob in vier Phasen einteilen.
Prämenopause: erste Anzeichen (oft ab ca. 40)
In der Prämenopause gerät der Zyklus langsam aus dem Takt – häufig sinkt zuerst Progesteron. Typische frühe Symptome sind:
- kürzere oder unregelmäßigere Zyklen
- stärkeres PMS
- Schlafprobleme (v. a. vor der Periode)
- innere Unruhe, Nervosität
Perimenopause: Beschwerden werden deutlicher
Jetzt schwankt Östrogen stärker. Viele der typischen Wechseljahre Symptome treten in dieser Phase auf:
- Hitzewallungen und Nachtschweiß
- Schlafstörungen
- Stimmungsschwankungen, Gereiztheit, „Brain Fog“
- Herzklopfen, innere Unruhe
- Frieren nach Hitzeschüben; teils auch Übelkeit
Menopause: der medizinische Zeitpunkt
Als Menopause gilt der Zeitpunkt, an dem die letzte Menstruation 12 Monate zurückliegt. Erst dann wird das Ausbleiben der Blutung als dauerhaft eingeordnet.
Postmenopause: neues hormonelles Gleichgewicht
Die starken Schwankungen werden meist weniger, der Östrogenspiegel bleibt aber niedriger. Häufig rücken Themen wie Knochengesundheit, Herz-Kreislauf und Schleimhäute stärker in den Fokus.
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