Die Schilddrüse steuert über ihre Hormone unseren gesamten Stoffwechsel. Eine Unterfunktion (Hypothyreose) – häufig durch die Autoimmunerkrankung Hashimoto-Thyreoiditis – entwickelt sich schleichend und bleibt oft lange unerkannt.
Aufgaben der Schilddrüse
Die Schilddrüsenhormone T3 und T4 regulieren Energiestoffwechsel, Körpertemperatur, Herzschlag und Stimmung. Gesteuert wird ihre Produktion über das Hormon TSH aus der Hirnanhangsdrüse. Grundlagen erklären wir auf der Seite Unsere Schilddrüse.
Symptome einer Unterfunktion
- Müdigkeit und Antriebslosigkeit
- Kälteempfindlichkeit
- Gewichtszunahme trotz gleicher Ernährung
- trockene Haut, Haarausfall
- Konzentrations- und Stimmungstiefs
TSH, T3, T4 und Antikörper richtig deuten
Erste Orientierung gibt der TSH-Wert: Ist er erhöht, arbeitet die Schilddrüse oft zu langsam. Zur genaueren Beurteilung dienen die freien Hormone fT3 und fT4. Bei Verdacht auf Hashimoto werden zusätzlich Antikörper (TPO-AK) bestimmt. Fachlich fundierte Leitlinien finden Sie über die AWMF.
Behandlung
Eine Unterfunktion lässt sich in der Regel gut mit Schilddrüsenhormonen behandeln. Wichtig sind regelmäßige Kontrollen, um die Dosis anzupassen. Die Therapie gehört in ärztliche Hand.
Schilddrüsenwerte testen
Mit dem Schilddrüsen-Profil von Probatix lassen Sie die zentralen Werte bequem von zuhause bestimmen. Weitere hormonbezogene Tests finden Sie in der Kategorie Hormone.
Häufige Fragen
Welcher TSH-Wert spricht für eine Unterfunktion?
Ein dauerhaft erhöhter TSH-Wert (oberhalb des Referenzbereichs) ist ein Hinweis; die Bewertung erfolgt ärztlich zusammen mit fT3/fT4.
Was ist Hashimoto?
Eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die Schilddrüse angreift – die häufigste Ursache einer Unterfunktion.
Welche Symptome hat eine Schilddrüsenunterfunktion?
Müdigkeit, Frieren, Gewichtszunahme, trockene Haut und Stimmungstiefs.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung.




