Liste der Biomarker und Blutwerte
Blutwerte-Tabelle: Normalwerte auf einen Blick
Diese Übersicht fasst die wichtigsten Blutwerte und Biomarker mit ihren üblichen Normalwerten zusammen – von den Blutbild-Grundwerten über Leber, Niere und Schilddrüse bis zu Blutfetten, Blutzucker und Entzündungswerten. Sie hilft Ihnen, Ihren Laborbefund besser einzuordnen. Die genaue Bewertung hängt immer vom jeweiligen Labor, von Alter und Geschlecht sowie von Ihrer persönlichen Situation ab.
Wichtige Blutwerte und ihre Normalwerte
Die angegebenen Bereiche dienen nur der groben Orientierung. Referenzwerte unterscheiden sich je nach Labor und Messmethode; die Beurteilung einzelner Werte gehört in ärztliche Hand und ersetzt keine ärztliche Diagnose.
Wie lese ich meine Blutwerte?
Auf dem Laborbefund steht neben jedem Wert der jeweilige Referenzbereich des Labors. Liegt ein Wert knapp außerhalb, ist das nicht automatisch krankhaft – entscheidend sind der Gesamtzusammenhang, der Verlauf über die Zeit und Ihre Beschwerden. Nutzen Sie die Liste unten, um zu einzelnen Biomarkern tiefer einzusteigen, oder lesen Sie in unseren Ratgebern, was hinter den einzelnen Werten steckt.
Häufige Fragen zu Blutwerten
Welche Blutwerte sind besonders wichtig?
Zu den wichtigsten Basiswerten zählen das Blutbild, der Eisenspeicher Ferritin, die Leber- und Nierenwerte, die Schilddrüsenwerte (TSH), der Langzeitblutzucker HbA1c, die Blutfette (Cholesterin, LDL, HDL, Triglyceride) sowie der Entzündungswert CRP und Vitamin D. Welche Werte im Einzelfall sinnvoll sind, hängt von Alter, Beschwerden und Vorgeschichte ab.
Was bedeuten die Abkürzungen auf dem Laborbefund?
Hb steht für Hämoglobin, MCV für das mittlere Volumen der roten Blutkörperchen, GOT und GPT sind Leberenzyme, GGT ist ein Leber- und Gallenwert, CRP der wichtigste Entzündungswert und TSH das Steuerhormon der Schilddrüse. Eine ausführliche Übersicht finden Sie in unserer Liste der Biomarker und Blutwerte.
Wie oft sollte man seine Blutwerte kontrollieren lassen?
Bei Gesunden ohne Beschwerden reicht meist eine Kontrolle der Basiswerte alle ein bis zwei Jahre. Bei bekannten Auffälligkeiten, chronischen Erkrankungen oder gezielten Fragestellungen legt der behandelnde Arzt kürzere Abstände fest.




