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- Werte im Detail:
Albumin
Albumin ist das häufigste Eiweiß im Blutplasma und wird in der Leber gebildet. Es hält die Flüssigkeit in den Blutgefäßen, transportiert Hormone, Nährstoffe und Medikamente und spiegelt den Eiweißhaushalt des Körpers wider.
Niedrige Werte können auf eine Erkrankung von Leber oder Nieren, auf Entzündungen oder auf eine unzureichende Eiweißzufuhr hinweisen. Erhöhte Werte entstehen meist durch Flüssigkeitsmangel. Dauerhaft zu niedriges Albumin spricht für eine Eiweißunterversorgung und geht mit erhöhter Infektanfälligkeit und Muskelschwäche einher. Die Messung eignet sich daher als Basiswert für Leberfunktion, Nährstoffversorgung und allgemeinen Gesundheitszustand.
Niedrige Werte können auf eine Erkrankung von Leber oder Nieren, auf Entzündungen oder auf eine unzureichende Eiweißzufuhr hinweisen. Erhöhte Werte entstehen meist durch Flüssigkeitsmangel. Dauerhaft zu niedriges Albumin spricht für eine Eiweißunterversorgung und geht mit erhöhter Infektanfälligkeit und Muskelschwäche einher. Die Messung eignet sich daher als Basiswert für Leberfunktion, Nährstoffversorgung und allgemeinen Gesundheitszustand.
Alk. Phosphatase (AP)
Die alkalische Phosphatase (AP) ist ein Enzym, das vor allem in Leber, Gallenwegen und Knochen vorkommt. Sie ist an Stoffwechselprozessen beteiligt, die für Gallenfluss und Knochenaufbau wichtig sind.
Erhöhte Werte können zwei Richtungen anzeigen: eine Störung des Gallenflusses — etwa durch Gallensteine — oder einen gesteigerten Knochenumbau, wie er bei Knochenerkrankungen und Vitamin-D-Mangel vorkommt. Bei Jugendlichen im Wachstum und in der Schwangerschaft sind höhere Werte normal. Zusammen mit GGT lässt sich unterscheiden, ob die Ursache in der Leber oder im Knochen liegt.
Erhöhte Werte können zwei Richtungen anzeigen: eine Störung des Gallenflusses — etwa durch Gallensteine — oder einen gesteigerten Knochenumbau, wie er bei Knochenerkrankungen und Vitamin-D-Mangel vorkommt. Bei Jugendlichen im Wachstum und in der Schwangerschaft sind höhere Werte normal. Zusammen mit GGT lässt sich unterscheiden, ob die Ursache in der Leber oder im Knochen liegt.
Bilirubin, ges.
Bilirubin ist der gelbe Farbstoff, der beim Abbau alter roter Blutkörperchen entsteht. Die Leber wandelt ihn um und scheidet ihn über die Galle aus — er gibt Stuhl und Urin ihre typische Farbe.
Erhöhte Werte können auf eine Erkrankung der Leber oder der Gallenwege oder auf einen vermehrten Abbau roter Blutkörperchen hinweisen; bei deutlich erhöhten Werten färben sich Haut und Augen gelb. Häufig steckt aber auch das harmlose Gilbert-Syndrom dahinter, eine erbliche Besonderheit ohne Krankheitswert. Die Messung gehört zur Basisdiagnostik der Leber und hilft, die Ursache erhöhter Leberwerte einzugrenzen.
Erhöhte Werte können auf eine Erkrankung der Leber oder der Gallenwege oder auf einen vermehrten Abbau roter Blutkörperchen hinweisen; bei deutlich erhöhten Werten färben sich Haut und Augen gelb. Häufig steckt aber auch das harmlose Gilbert-Syndrom dahinter, eine erbliche Besonderheit ohne Krankheitswert. Die Messung gehört zur Basisdiagnostik der Leber und hilft, die Ursache erhöhter Leberwerte einzugrenzen.
Gamma-GT (G-GT)
Die Gamma-GT (GGT) ist ein Enzym, das vor allem in den Zellen von Leber und Gallenwegen vorkommt. Sie reagiert von allen Leberwerten am empfindlichsten auf Belastungen — steigt dafür aber auch bei vergleichsweise harmlosen Ursachen an.
Erhöhte Werte finden sich bei regelmäßigem Alkoholkonsum, Fettleber, Übergewicht, bestimmten Medikamenten sowie bei Erkrankungen von Leber und Gallenwegen. Ein einzelner erhöhter Wert ist noch kein Grund zur Sorge, sollte aber im Verlauf kontrolliert werden. Die Messung eignet sich als früher Hinweisgeber für eine belastete Leber, gerade zusammen mit GPT und alkalischer Phosphatase.
Erhöhte Werte finden sich bei regelmäßigem Alkoholkonsum, Fettleber, Übergewicht, bestimmten Medikamenten sowie bei Erkrankungen von Leber und Gallenwegen. Ein einzelner erhöhter Wert ist noch kein Grund zur Sorge, sollte aber im Verlauf kontrolliert werden. Die Messung eignet sich als früher Hinweisgeber für eine belastete Leber, gerade zusammen mit GPT und alkalischer Phosphatase.
GPT (ALT, ALAT)
GPT (auch ALT oder ALAT) ist ein Enzym, das fast ausschließlich in den Leberzellen vorkommt. Werden Leberzellen geschädigt, tritt es ins Blut über — GPT gilt deshalb als der leberspezifischste Standardwert.
Erhöhte Werte finden sich bei Fettleber, Leberentzündungen durch Viren, Alkohol oder Medikamente sowie bei anderen Lebererkrankungen. Da eine beginnende Fettleber meist keine Beschwerden macht, ist die Messung besonders wertvoll für die Vorsorge: Sie erkennt eine Leberbelastung, lange bevor sie spürbar wird — und früh erkannt ist eine Fettleber durch Lebensstiländerungen meist vollständig rückbildbar.
Erhöhte Werte finden sich bei Fettleber, Leberentzündungen durch Viren, Alkohol oder Medikamente sowie bei anderen Lebererkrankungen. Da eine beginnende Fettleber meist keine Beschwerden macht, ist die Messung besonders wertvoll für die Vorsorge: Sie erkennt eine Leberbelastung, lange bevor sie spürbar wird — und früh erkannt ist eine Fettleber durch Lebensstiländerungen meist vollständig rückbildbar.
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