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- Werte im Detail:
25-OH-Vitamin-D3
25-OH-Vitamin D ist die Speicherform des Vitamin D im Blut und der beste Marker dafür, wie gut der Körper versorgt ist. Vitamin D wird zum größten Teil in der Haut unter Sonnenlicht gebildet und nur zu einem kleinen Teil über die Nahrung aufgenommen. Es steuert die Aufnahme von Calcium und ist damit zentral für stabile Knochen und Zähne, darüber hinaus unterstützt es Muskeln und Immunsystem.
Niedrige Werte sind gerade in den Wintermonaten weit verbreitet und können sich in Müdigkeit, Muskelschwäche, Infektanfälligkeit und langfristig in einer verminderten Knochendichte äußern. Sehr hohe Werte entstehen praktisch nur durch überdosierte Nahrungsergänzungsmittel. Die Messung zeigt, ob eine Supplementierung sinnvoll ist, und macht deren Erfolg kontrollierbar.
Niedrige Werte sind gerade in den Wintermonaten weit verbreitet und können sich in Müdigkeit, Muskelschwäche, Infektanfälligkeit und langfristig in einer verminderten Knochendichte äußern. Sehr hohe Werte entstehen praktisch nur durch überdosierte Nahrungsergänzungsmittel. Die Messung zeigt, ob eine Supplementierung sinnvoll ist, und macht deren Erfolg kontrollierbar.
Vitamin B12
Vitamin B12 (Cobalamin) ist unverzichtbar für die Blutbildung, die Zellteilung und die Funktion der Nerven. Der Körper kann es nicht selbst herstellen — es kommt fast ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vor.
Ein Mangel entwickelt sich meist schleichend über Jahre, da die Leber große Vorräte speichert. Typische Folgen sind Müdigkeit, Blutarmut, Konzentrationsprobleme sowie Kribbeln oder Taubheitsgefühle — Nervenschäden können bei langem Mangel bestehen bleiben. Erhöhtes Risiko haben Menschen mit veganer oder vegetarischer Ernährung, ältere Menschen und wer Magensäureblocker oder Metformin einnimmt. Die Messung zeigt, ob eine gezielte Zufuhr sinnvoll ist.
Ein Mangel entwickelt sich meist schleichend über Jahre, da die Leber große Vorräte speichert. Typische Folgen sind Müdigkeit, Blutarmut, Konzentrationsprobleme sowie Kribbeln oder Taubheitsgefühle — Nervenschäden können bei langem Mangel bestehen bleiben. Erhöhtes Risiko haben Menschen mit veganer oder vegetarischer Ernährung, ältere Menschen und wer Magensäureblocker oder Metformin einnimmt. Die Messung zeigt, ob eine gezielte Zufuhr sinnvoll ist.
Bilirubin, ges.
Bilirubin ist der gelbe Farbstoff, der beim Abbau alter roter Blutkörperchen entsteht. Die Leber wandelt ihn um und scheidet ihn über die Galle aus — er gibt Stuhl und Urin ihre typische Farbe.
Erhöhte Werte können auf eine Erkrankung der Leber oder der Gallenwege oder auf einen vermehrten Abbau roter Blutkörperchen hinweisen; bei deutlich erhöhten Werten färben sich Haut und Augen gelb. Häufig steckt aber auch das harmlose Gilbert-Syndrom dahinter, eine erbliche Besonderheit ohne Krankheitswert. Die Messung gehört zur Basisdiagnostik der Leber und hilft, die Ursache erhöhter Leberwerte einzugrenzen.
Erhöhte Werte können auf eine Erkrankung der Leber oder der Gallenwege oder auf einen vermehrten Abbau roter Blutkörperchen hinweisen; bei deutlich erhöhten Werten färben sich Haut und Augen gelb. Häufig steckt aber auch das harmlose Gilbert-Syndrom dahinter, eine erbliche Besonderheit ohne Krankheitswert. Die Messung gehört zur Basisdiagnostik der Leber und hilft, die Ursache erhöhter Leberwerte einzugrenzen.
CRP high-sensitive (hs-CRP)
Das hochsensitive CRP misst denselben Entzündungsmarker wie das klassische CRP, erfasst aber auch sehr niedrige Konzentrationen — und macht damit "stille" Entzündungen sichtbar, die keine spürbaren Beschwerden verursachen.
Dauerhaft leicht erhöhte Werte zeigen eine chronische Entzündungsaktivität an, wie sie bei Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen oder anhaltendem Stress entsteht, und gehen mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall einher. Der Wert ergänzt damit die Blutfette bei der Einschätzung des Herz-Kreislauf-Risikos und eignet sich, um den Effekt von Lebensstiländerungen zu verfolgen. Bei akuten Infekten ist er vorübergehend nicht aussagekräftig.
Dauerhaft leicht erhöhte Werte zeigen eine chronische Entzündungsaktivität an, wie sie bei Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen oder anhaltendem Stress entsteht, und gehen mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall einher. Der Wert ergänzt damit die Blutfette bei der Einschätzung des Herz-Kreislauf-Risikos und eignet sich, um den Effekt von Lebensstiländerungen zu verfolgen. Bei akuten Infekten ist er vorübergehend nicht aussagekräftig.
Cystatin C
Cystatin C ist ein kleines Eiweiß, das alle Körperzellen in gleichmäßiger Menge bilden und das ausschließlich über die Nieren ausgeschieden wird. Damit eignet es sich hervorragend, um die Filterleistung der Nieren zu messen.
Sein Vorteil gegenüber dem Kreatinin: Der Wert ist unabhängig von Muskelmasse, Ernährung und körperlicher Aktivität und erkennt eine beginnende Einschränkung der Nierenfunktion oft früher. Erhöhte Werte sprechen für eine nachlassende Filterleistung. Die Messung ist besonders sinnvoll bei sehr muskulösen oder älteren Menschen, bei denen Kreatinin allein täuschen kann, sowie bei Diabetes oder Bluthochdruck, die die Nieren langfristig belasten.
Sein Vorteil gegenüber dem Kreatinin: Der Wert ist unabhängig von Muskelmasse, Ernährung und körperlicher Aktivität und erkennt eine beginnende Einschränkung der Nierenfunktion oft früher. Erhöhte Werte sprechen für eine nachlassende Filterleistung. Die Messung ist besonders sinnvoll bei sehr muskulösen oder älteren Menschen, bei denen Kreatinin allein täuschen kann, sowie bei Diabetes oder Bluthochdruck, die die Nieren langfristig belasten.
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