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- Werte im Detail:
Kreatinin
Kreatinin ist ein Abbauprodukt aus dem Energiestoffwechsel der Muskeln und wird nahezu vollständig über die Nieren ausgeschieden. Aus dem Wert wird zusammen mit Alter und Geschlecht die geschätzte Filterleistung der Nieren (eGFR) berechnet — der Standardwert für die Nierenfunktion. Wir messen mit der präzisen enzymatischen Methode.
Steigt das Kreatinin bzw. sinkt die eGFR, arbeiten die Nieren eingeschränkt — was lange keine Beschwerden macht. Da hoher Blutdruck und Diabetes die Nieren schleichend schädigen, gehört der Wert zur Basisvorsorge. Zu beachten: Viel Muskelmasse kann den Wert erhöhen, ohne dass die Nieren krank sind — hier hilft ergänzend Cystatin C.
Steigt das Kreatinin bzw. sinkt die eGFR, arbeiten die Nieren eingeschränkt — was lange keine Beschwerden macht. Da hoher Blutdruck und Diabetes die Nieren schleichend schädigen, gehört der Wert zur Basisvorsorge. Zu beachten: Viel Muskelmasse kann den Wert erhöhen, ohne dass die Nieren krank sind — hier hilft ergänzend Cystatin C.
Harnstoff
Harnstoff ist das Endprodukt des Eiweißstoffwechsels: Die Leber wandelt das beim Eiweißabbau anfallende Ammoniak in Harnstoff um, die Nieren scheiden ihn aus.
Erhöhte Werte können auf eine eingeschränkte Nierenfunktion hinweisen, entstehen aber auch bei sehr eiweißreicher Ernährung, Flüssigkeitsmangel oder vermehrtem Eiweißabbau; niedrige Werte kommen bei eiweißarmer Kost oder schweren Lebererkrankungen vor. Der Wert wird immer zusammen mit dem Kreatinin beurteilt und ergänzt die Einschätzung von Nierenfunktion und Eiweißhaushalt.
Erhöhte Werte können auf eine eingeschränkte Nierenfunktion hinweisen, entstehen aber auch bei sehr eiweißreicher Ernährung, Flüssigkeitsmangel oder vermehrtem Eiweißabbau; niedrige Werte kommen bei eiweißarmer Kost oder schweren Lebererkrankungen vor. Der Wert wird immer zusammen mit dem Kreatinin beurteilt und ergänzt die Einschätzung von Nierenfunktion und Eiweißhaushalt.
Harnsäure
Harnsäure entsteht beim Abbau von Purinen — Bausteinen der Zellkerne, die auch über die Nahrung aufgenommen werden, vor allem mit Fleisch, Innereien, Meeresfrüchten und Bier. Die Nieren scheiden sie aus.
Übersteigt die Harnsäure die Löslichkeitsgrenze, können sich Kristalle bilden: in den Gelenken lösen sie schmerzhafte Gichtanfälle aus — klassisch im Großzehengrundgelenk —, in den Nieren begünstigen sie Nierensteine. Erhöhte Werte machen lange keine Beschwerden; die Messung zeigt das Risiko rechtzeitig an und ermöglicht Gegensteuern über Ernährung, Gewicht und Trinkmenge.
Übersteigt die Harnsäure die Löslichkeitsgrenze, können sich Kristalle bilden: in den Gelenken lösen sie schmerzhafte Gichtanfälle aus — klassisch im Großzehengrundgelenk —, in den Nieren begünstigen sie Nierensteine. Erhöhte Werte machen lange keine Beschwerden; die Messung zeigt das Risiko rechtzeitig an und ermöglicht Gegensteuern über Ernährung, Gewicht und Trinkmenge.
Natrium
Natrium ist der wichtigste Elektrolyt im Blut. Es reguliert den Wasserhaushalt und den Blutdruck und ist unverzichtbar für die Reizübertragung in Nerven und Muskeln. Der Körper hält den Spiegel über Durstgefühl, Nieren und Hormone in engen Grenzen.
Abweichungen entstehen etwa durch starkes Schwitzen, zu geringe oder übermäßige Flüssigkeitszufuhr, Entwässerungsmedikamente oder Nieren- und Hormonstörungen. Sie können sich in Schwäche, Kopfschmerzen, Verwirrtheit oder Muskelkrämpfen äußern. Die Messung gehört zur Basisdiagnostik des Wasser- und Elektrolythaushalts, besonders bei Einnahme entsprechender Medikamente.
Abweichungen entstehen etwa durch starkes Schwitzen, zu geringe oder übermäßige Flüssigkeitszufuhr, Entwässerungsmedikamente oder Nieren- und Hormonstörungen. Sie können sich in Schwäche, Kopfschmerzen, Verwirrtheit oder Muskelkrämpfen äußern. Die Messung gehört zur Basisdiagnostik des Wasser- und Elektrolythaushalts, besonders bei Einnahme entsprechender Medikamente.
NT-proBNP
NT-proBNP ist ein Botenstoff, den die Herzmuskelzellen freisetzen, wenn das Herz unter erhöhtem Druck oder erhöhter Wandspannung arbeitet — etwa weil es gegen einen hohen Blutdruck anpumpen muss oder geschwächt ist.
Erhöhte Werte sprechen für eine Belastung des Herzens und sind der wichtigste Blutwert zur Erkennung einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz); normale Werte machen sie unwahrscheinlich. Die Messung ist sinnvoll bei Beschwerden wie Luftnot, nachlassender Belastbarkeit oder geschwollenen Beinen sowie zur Verlaufskontrolle bei bekannter Herzerkrankung. Auffällige Werte gehören ärztlich abgeklärt.
Erhöhte Werte sprechen für eine Belastung des Herzens und sind der wichtigste Blutwert zur Erkennung einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz); normale Werte machen sie unwahrscheinlich. Die Messung ist sinnvoll bei Beschwerden wie Luftnot, nachlassender Belastbarkeit oder geschwollenen Beinen sowie zur Verlaufskontrolle bei bekannter Herzerkrankung. Auffällige Werte gehören ärztlich abgeklärt.
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