Erythrozyten (rote Blutkörperchen) transportieren den Sauerstoff von der Lunge in alle Organe und Gewebe. Sie werden im Knochenmark gebildet und leben rund drei bis vier Monate.
Zu wenige rote Blutkörperchen bedeuten eine Blutarmut (Anämie) — häufige Ursachen sind Eisen-, B12- oder Folsäuremangel sowie Blutverluste; typische Beschwerden sind Müdigkeit, Blässe und Luftnot bei Belastung. Zu viele können das Blut verdicken, etwa bei Flüssigkeitsmangel oder chronischem Sauerstoffmangel. Der Wert gehört zum kleinen Blutbild und wird zusammen mit Hämoglobin und Hämatokrit beurteilt.