Magnesium ist an über 300 Stoffwechselvorgängen beteiligt — von der Energiegewinnung über die Muskel- und Nervenfunktion bis zum Knochenaufbau. Der größte Teil ist in Knochen und Muskulatur gespeichert, nur etwa ein Prozent zirkuliert im Blut.
Ein Mangel kann sich in Muskelkrämpfen — typisch Wadenkrämpfe —, Verspannungen, Lidzucken, Müdigkeit und innerer Unruhe äußern und entsteht durch einseitige Ernährung, Sport, Stress, Alkohol oder bestimmte Medikamente. Da der Blutwert die Speicher nur begrenzt abbildet, kann er auch bei beginnendem Mangel noch normal sein — die Einordnung gehört daher immer zum Beschwerdebild.