Das MCV beschreibt die durchschnittliche Größe der roten Blutkörperchen. Es wird im Rahmen des kleinen Blutbilds bestimmt und ist vor allem für die Ursachensuche bei einer Blutarmut wichtig.
Zu kleine Blutkörperchen (niedriges MCV) sprechen meist für einen Eisenmangel, zu große (hohes MCV) für einen Mangel an Vitamin B12 oder Folsäure, auch regelmäßiger Alkoholkonsum erhöht den Wert. So grenzt das MCV schnell ein, in welche Richtung weiter gesucht werden sollte — und macht aus dem Blutbild ein aussagekräftiges Diagnose-Werkzeug.