Harnsäure
Standardisierte Referenzen: LOINC (internationale Labor-Nomenklatur) und GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte)
Harnsäure entsteht beim Abbau von Purinen — Bausteinen der Zellkerne, die auch über die Nahrung aufgenommen werden, vor allem mit Fleisch, Innereien, Meeresfrüchten und Bier. Die Nieren scheiden sie aus.
Übersteigt die Harnsäure die Löslichkeitsgrenze, können sich Kristalle bilden: in den Gelenken lösen sie schmerzhafte Gichtanfälle aus — klassisch im Großzehengrundgelenk —, in den Nieren begünstigen sie Nierensteine. Erhöhte Werte machen lange keine Beschwerden; die Messung zeigt das Risiko rechtzeitig an und ermöglicht Gegensteuern über Ernährung, Gewicht und Trinkmenge.
Standardisierte Referenzen: LOINC (internationale Labor-Nomenklatur) und GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte)

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