Transferrin ist das Transporteiweiß für Eisen: Es bindet Eisen im Blut und bringt es dorthin, wo es gebraucht wird — vor allem ins Knochenmark zur Bildung roter Blutkörperchen.
Bei Eisenmangel bildet der Körper mehr Transferrin, um das knappe Eisen besser einzusammeln; bei Eisenüberladung oder chronischen Entzündungen sinkt der Wert. Zusammen mit Ferritin und der Transferrinsättigung lässt sich damit genau einordnen, ob ein Eisenmangel vorliegt, wie ausgeprägt er ist und ob eine Eisenüberladung ausgeschlossen werden kann — wichtig, bevor Eisenpräparate eingenommen werden.