Albumin ist das häufigste Eiweiß im Blutplasma und wird in der Leber gebildet. Es hält die Flüssigkeit in den Blutgefäßen, transportiert Hormone, Nährstoffe und Medikamente und spiegelt den Eiweißhaushalt des Körpers wider.
Niedrige Werte können auf eine Erkrankung von Leber oder Nieren, auf Entzündungen oder auf eine unzureichende Eiweißzufuhr hinweisen. Erhöhte Werte entstehen meist durch Flüssigkeitsmangel. Dauerhaft zu niedriges Albumin spricht für eine Eiweißunterversorgung und geht mit erhöhter Infektanfälligkeit und Muskelschwäche einher. Die Messung eignet sich daher als Basiswert für Leberfunktion, Nährstoffversorgung und allgemeinen Gesundheitszustand.