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- Werte im Detail:
Kreatinkinase
Die Kreatinkinase (CK) ist das Energie-Enzym der Muskulatur. Wird Muskelgewebe beansprucht oder geschädigt, tritt sie ins Blut über — der Wert zeigt also an, wie stark die Muskulatur gerade belastet ist.
Nach intensivem Training ist eine deutliche, vorübergehende Erhöhung völlig normal und klingt innerhalb weniger Tage ab. Dauerhaft oder stark erhöhte Werte ohne sportliche Erklärung können auf Muskelerkrankungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten hinweisen — etwa von Cholesterinsenkern (Statinen). Für Sportler eignet sich der Wert zur Steuerung von Belastung und Regeneration; vor der Abnahme sollten zwei bis drei Tage ohne hartes Training liegen.
Nach intensivem Training ist eine deutliche, vorübergehende Erhöhung völlig normal und klingt innerhalb weniger Tage ab. Dauerhaft oder stark erhöhte Werte ohne sportliche Erklärung können auf Muskelerkrankungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten hinweisen — etwa von Cholesterinsenkern (Statinen). Für Sportler eignet sich der Wert zur Steuerung von Belastung und Regeneration; vor der Abnahme sollten zwei bis drei Tage ohne hartes Training liegen.
Kreatinin
Kreatinin ist ein Abbauprodukt aus dem Energiestoffwechsel der Muskeln und wird nahezu vollständig über die Nieren ausgeschieden. Aus dem Wert wird zusammen mit Alter und Geschlecht die geschätzte Filterleistung der Nieren (eGFR) berechnet — der Standardwert für die Nierenfunktion. Wir messen mit der präzisen enzymatischen Methode.
Steigt das Kreatinin bzw. sinkt die eGFR, arbeiten die Nieren eingeschränkt — was lange keine Beschwerden macht. Da hoher Blutdruck und Diabetes die Nieren schleichend schädigen, gehört der Wert zur Basisvorsorge. Zu beachten: Viel Muskelmasse kann den Wert erhöhen, ohne dass die Nieren krank sind — hier hilft ergänzend Cystatin C.
Steigt das Kreatinin bzw. sinkt die eGFR, arbeiten die Nieren eingeschränkt — was lange keine Beschwerden macht. Da hoher Blutdruck und Diabetes die Nieren schleichend schädigen, gehört der Wert zur Basisvorsorge. Zu beachten: Viel Muskelmasse kann den Wert erhöhen, ohne dass die Nieren krank sind — hier hilft ergänzend Cystatin C.
Vitamin B12
Vitamin B12 (Cobalamin) ist unverzichtbar für die Blutbildung, die Zellteilung und die Funktion der Nerven. Der Körper kann es nicht selbst herstellen — es kommt fast ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vor.
Ein Mangel entwickelt sich meist schleichend über Jahre, da die Leber große Vorräte speichert. Typische Folgen sind Müdigkeit, Blutarmut, Konzentrationsprobleme sowie Kribbeln oder Taubheitsgefühle — Nervenschäden können bei langem Mangel bestehen bleiben. Erhöhtes Risiko haben Menschen mit veganer oder vegetarischer Ernährung, ältere Menschen und wer Magensäureblocker oder Metformin einnimmt. Die Messung zeigt, ob eine gezielte Zufuhr sinnvoll ist.
Ein Mangel entwickelt sich meist schleichend über Jahre, da die Leber große Vorräte speichert. Typische Folgen sind Müdigkeit, Blutarmut, Konzentrationsprobleme sowie Kribbeln oder Taubheitsgefühle — Nervenschäden können bei langem Mangel bestehen bleiben. Erhöhtes Risiko haben Menschen mit veganer oder vegetarischer Ernährung, ältere Menschen und wer Magensäureblocker oder Metformin einnimmt. Die Messung zeigt, ob eine gezielte Zufuhr sinnvoll ist.
25-OH-Vitamin-D3
25-OH-Vitamin D ist die Speicherform des Vitamin D im Blut und der beste Marker dafür, wie gut der Körper versorgt ist. Vitamin D wird zum größten Teil in der Haut unter Sonnenlicht gebildet und nur zu einem kleinen Teil über die Nahrung aufgenommen. Es steuert die Aufnahme von Calcium und ist damit zentral für stabile Knochen und Zähne, darüber hinaus unterstützt es Muskeln und Immunsystem.
Niedrige Werte sind gerade in den Wintermonaten weit verbreitet und können sich in Müdigkeit, Muskelschwäche, Infektanfälligkeit und langfristig in einer verminderten Knochendichte äußern. Sehr hohe Werte entstehen praktisch nur durch überdosierte Nahrungsergänzungsmittel. Die Messung zeigt, ob eine Supplementierung sinnvoll ist, und macht deren Erfolg kontrollierbar.
Niedrige Werte sind gerade in den Wintermonaten weit verbreitet und können sich in Müdigkeit, Muskelschwäche, Infektanfälligkeit und langfristig in einer verminderten Knochendichte äußern. Sehr hohe Werte entstehen praktisch nur durch überdosierte Nahrungsergänzungsmittel. Die Messung zeigt, ob eine Supplementierung sinnvoll ist, und macht deren Erfolg kontrollierbar.
HDL-Cholesterin
HDL ist das "gute" Cholesterin: Es sammelt überschüssiges Cholesterin aus Gewebe und Gefäßwänden ein und bringt es zur Leber zurück, wo es abgebaut wird. Damit wirkt es Ablagerungen in den Arterien entgegen.
Höhere Werte gelten als günstig für Herz und Gefäße; niedrige Werte gehen mit einem erhöhten Risiko für Gefäßverkalkung einher und finden sich häufig bei Bewegungsmangel, Übergewicht, Rauchen und Diabetes. Regelmäßige Bewegung ist der wirksamste Weg, das HDL zu verbessern. Aussagekräftig wird der Wert im Lipidprofil zusammen mit LDL, Gesamtcholesterin und Triglyceriden.
Höhere Werte gelten als günstig für Herz und Gefäße; niedrige Werte gehen mit einem erhöhten Risiko für Gefäßverkalkung einher und finden sich häufig bei Bewegungsmangel, Übergewicht, Rauchen und Diabetes. Regelmäßige Bewegung ist der wirksamste Weg, das HDL zu verbessern. Aussagekräftig wird der Wert im Lipidprofil zusammen mit LDL, Gesamtcholesterin und Triglyceriden.
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