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Kann ich einen Bluttest ohne Hausarzt machen?
Ja, bestimmte Laboruntersuchungen können Sie heute auch ohne direkten Termin beim Hausarzt über validierte Heimtests durchführen. Sie entnehmen eine kleine Blutprobe zu Hause und lassen sie in einem medizinischen Fachlabor auswerten. So behalten Sie wichtige Gesundheitswerte im Blick.
Wie zuverlässig sind Bluttests zu Hause?
Entscheidend ist, dass die Analyse in einem qualitätsgesicherten Labor mit standardisierten Methoden erfolgt. Dann sind Bluttests mit Kapillarblut in der Regel genauso zuverlässig wie eine Blutentnahme in der Praxis. Mit klaren Anleitungen und zertifizierten Partnerlaboren sorgt Probatix dafür, dass Sie sich auf Ihre Ergebnisse verlassen können.
Wieso sollte ich einen Test bei Probatix machen anstatt beim Arzt?
Bei Probatix können Sie Bluttests flexibel zu Hause starten - ohne Wartezimmer, mit klaren Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Auswertung in zertifizierten Fachlaboren. Die Ergebnisse werden digital, verständlich und verlaufsfähig aufbereitet, damit Sie Entwicklungen über Zeit einfach verfolgen können. So ergänzen Sie die klassische ärztliche Betreuung um ein komfortables, datengestütztes Monitoring Ihrer Gesundheit mit Probatix.
Herz-Kreislauf-Risikoprofil: Alle Details zum Test
Welche Vorteile bietet dieser Test für mich?
Welche Vorteile bietet dieser Test für mich?
Ihr Herz arbeitet rund um die Uhr – und dennoch bleiben viele Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen lange unbemerkt. Cholesterinwerte, Entzündungsmarker und Elektrolyte können wertvolle Hinweise auf Ihre Herzgesundheit geben und dabei helfen, Risiken frühzeitig zu erkennen. Mit dem Herz-Kreislauf-Risikoprofil erhalten Sie eine umfassende Analyse zentraler Marker für Ihr Herz und Ihre Gefäße.
Der Test misst folgende Werte:
- Apolipoprotein A1: Ein Bestandteil des "guten" HDL-Cholesterins, wichtig für den Rücktransport von Cholesterin aus den Gefäßen.
- Apolipoprotein B: Ein zentraler Bestandteil des "schlechten" LDL-Cholesterins, das Ablagerungen in den Gefäßen begünstigen kann.
- Gesamtcholesterin: Ein wichtiger Gesamtwert, der Aufschluss über die Fettstoffwechsellage gibt.
- LDL-Cholesterin: Das "schlechte" Cholesterin, das sich in den Gefäßen ablagern und Arteriosklerose fördern kann.
- HDL-Cholesterin: Das "gute" Cholesterin, das überschüssiges Cholesterin aus dem Blut abtransportiert.
- Triglyceride: Ein Energielieferant, dessen erhöhter Spiegel das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht.
- Lipoprotein(a) (Lp(a)): Ein erblich bedingter Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall. Erhöhte Werte belasten die Gefäße zusätzlich.
- hs-CRP (hochsensitives C-reaktives Protein): Ein besonders empfindlicher Entzündungsmarker, der bereits stille Entzündungen sichtbar macht, die die Gefäße belasten können.
- Natrium: Ein lebenswichtiger Elektrolyt, der den Flüssigkeits- und Blutdruckhaushalt reguliert.
Warum ist dieser Test wichtig?
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Deutschland. Risikofaktoren entwickeln sich oft schleichend, ohne dass Betroffene etwas bemerken. Eine frühzeitige Überprüfung der relevanten Werte ermöglicht es, rechtzeitig präventive Maßnahmen zu ergreifen und das persönliche Risiko zu senken.
Wie funktioniert der Test?
Die Durchführung ist einfach: Mit dem mitgelieferten Testkit entnehmen Sie eine kleine Blutprobe aus der Fingerkuppe und senden sie an unser zertifiziertes Fachlabor. Ihre Ergebnisse erhalten Sie innerhalb weniger Tage digital – inklusive leicht verständlicher Erklärungen.
Symptome, bei denen Sie den Test machen sollten
Das Herz-Kreislauf-Risikoprofil ist besonders sinnvoll, wenn Sie eines oder mehrere der folgenden Symptome bemerken:
- Bluthochdruck oder plötzliche Blutdruckschwankungen
- Kurzatmigkeit oder Atemnot bereits bei geringer Belastung
- Müdigkeit, Erschöpfung oder Energiemangel
- Druckgefühl oder Schmerzen in der Brust
- Schwindel oder häufige Kopfschmerzen
- Kribbeln oder Taubheitsgefühl in Armen und Beinen
- Familiäre Vorbelastung für Herzinfarkt oder Schlaganfall
- Übergewicht, Diabetes oder erhöhte Blutfettwerte
Jetzt Herz-Kreislauf-Risiken frühzeitig erkennen
Bleiben Sie informiert und überprüfen Sie Ihre wichtigsten Herzmarker regelmäßig. Das Herz-Kreislauf-Risikoprofil unterstützt Sie dabei, mögliche Risiken rechtzeitig zu erkennen und Ihre Herzgesundheit langfristig zu schützen.
Gut zu wissen
Herz-Kreislauf-Risiken entwickeln sich oft still über Jahre. Werte wie Cholesterin und weitere Blutfette, Entzündungsmarker und Elektrolyte geben zusammen ein Bild, wie es um Herz und Gefäße steht – lange bevor Beschwerden auftreten. Genau darin liegt der Wert der Vorsorge.
Die Probe entnehmen Sie bequem zu Hause, analysiert wird sie im zertifizierten Fachlabor, Ihre Werte werden im Portal eingeordnet. Da Blutfette und Entzündungswerte auf Ernährung, Bewegung und Lebensstil reagieren, zeigt ein regelmäßiger Check, ob Veränderungen im Alltag ankommen.
Was bedeuten die gemessenen Werte?
Was bedeuten die gemessenen Werte?
Apolipoprotein A ist das wichtigste Eiweiß des "guten" HDL-Cholesterins. Es sorgt dafür, dass überschüssiges Cholesterin aus den Gefäßwänden eingesammelt und zur Leber zurücktransportiert wird, wo es abgebaut werden kann.
Höhere Werte sprechen für einen gut funktionierenden Rücktransport und gelten als günstig für Herz und Gefäße, niedrige Werte gehen mit einem höheren Risiko für Gefäßverkalkung einher. Gemeinsam mit Apolipoprotein B ergibt sich ein genaueres Bild des Herz-Kreislauf-Risikos als mit den klassischen Cholesterinwerten allein — besonders sinnvoll, wenn Blutfettwerte grenzwertig sind oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen in der Familie vorkommen.
Apolipoprotein B
Apolipoprotein B ist das Haupteiweiß aller "schlechten" Cholesterinpartikel im Blut, einschließlich LDL. Da jedes dieser Partikel genau ein ApoB-Molekül trägt, zählt der Wert die gefäßschädigenden Partikel direkt — und nicht nur das darin enthaltene Cholesterin.
Erhöhte Werte bedeuten viele potenziell gefäßschädigende Partikel und damit ein erhöhtes Risiko für Gefäßverkalkung, Herzinfarkt und Schlaganfall — auch dann, wenn das LDL-Cholesterin unauffällig aussieht. ApoB gilt deshalb als besonders genauer Marker für das Herz-Kreislauf-Risiko und ist vor allem bei grenzwertigen Blutfetten, Diabetes oder familiärer Vorbelastung aussagekräftig.
Cholesterin
Gesamtcholesterin fasst alle Cholesterinformen im Blut zusammen — das "gute" HDL und das "schlechte" LDL. Cholesterin ist ein lebenswichtiger Baustoff für Zellwände und Hormone; der Körper stellt den größten Teil selbst in der Leber her.
Dauerhaft hohe Werte fördern Ablagerungen in den Gefäßwänden und erhöhen das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall — lange bevor Beschwerden auftreten. Der Gesamtwert allein ist allerdings nur ein grober Anhaltspunkt: Aussagekräftig wird er erst zusammen mit HDL, LDL und Triglyceriden. Als Teil des Lipidprofils gehört er zur Basisvorsorge für die Herz-Kreislauf-Gesundheit.
HDL-Cholesterin
HDL ist das "gute" Cholesterin: Es sammelt überschüssiges Cholesterin aus Gewebe und Gefäßwänden ein und bringt es zur Leber zurück, wo es abgebaut wird. Damit wirkt es Ablagerungen in den Arterien entgegen.
Höhere Werte gelten als günstig für Herz und Gefäße; niedrige Werte gehen mit einem erhöhten Risiko für Gefäßverkalkung einher und finden sich häufig bei Bewegungsmangel, Übergewicht, Rauchen und Diabetes. Regelmäßige Bewegung ist der wirksamste Weg, das HDL zu verbessern. Aussagekräftig wird der Wert im Lipidprofil zusammen mit LDL, Gesamtcholesterin und Triglyceriden.
LDL-Cholesterin
LDL ist das "schlechte" Cholesterin: Es transportiert Cholesterin von der Leber in den Körper. Ist zu viel davon unterwegs, lagert es sich in den Gefäßwänden ab und fördert dort über Jahre die Gefäßverkalkung (Arteriosklerose).
Erhöhte Werte zählen zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall — und zugleich zu den am besten behandelbaren: Ernährung, Bewegung und bei Bedarf Medikamente können den Wert deutlich senken. Da hohes LDL keine Beschwerden macht, ist die regelmäßige Messung der einzige Weg, das Risiko rechtzeitig zu erkennen. Sie gehört zur Basisvorsorge für die Herz-Kreislauf-Gesundheit.
Triglyceride
Triglyceride sind die häufigste Fettform im Körper — sie dienen als Energiespeicher und stammen aus der Nahrung sowie aus der körpereigenen Produktion, vor allem aus überschüssigem Zucker und Alkohol.
Erhöhte Werte belasten die Gefäße, begünstigen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und können in ausgeprägter Form die Bauchspeicheldrüse reizen. Sie finden sich häufig zusammen mit Übergewicht, Insulinresistenz und Fettleber — als Teil eines gestörten Stoffwechsels. Die gute Nachricht: Triglyceride reagieren von allen Blutfetten am stärksten auf den Lebensstil. Weniger Zucker und Alkohol sowie mehr Bewegung senken den Wert oft deutlich.
Lipoprotein(a)
Lipoprotein (a) — kurz Lp(a) — ist ein Cholesterinpartikel, dessen Höhe fast vollständig erblich festgelegt ist. Ernährung und Lebensstil haben darauf kaum Einfluss; der Wert bleibt ein Leben lang weitgehend konstant.
Erhöhte Werte steigern das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Verengungen der Herzklappen — unabhängig von LDL und den übrigen Blutfetten. Etwa jeder fünfte Mensch ist betroffen, die meisten wissen es nicht. Da der Wert stabil ist, genügt in der Regel eine einzige Messung im Leben. Sie ist besonders sinnvoll, wenn Herz-Kreislauf-Erkrankungen in der Familie gehäuft oder früh aufgetreten sind, und hilft, das eigene Gesamtrisiko richtig einzuordnen.
CRP high-sensitive (hs-CRP)
Das hochsensitive CRP misst denselben Entzündungsmarker wie das klassische CRP, erfasst aber auch sehr niedrige Konzentrationen — und macht damit "stille" Entzündungen sichtbar, die keine spürbaren Beschwerden verursachen.
Dauerhaft leicht erhöhte Werte zeigen eine chronische Entzündungsaktivität an, wie sie bei Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen oder anhaltendem Stress entsteht, und gehen mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall einher. Der Wert ergänzt damit die Blutfette bei der Einschätzung des Herz-Kreislauf-Risikos und eignet sich, um den Effekt von Lebensstiländerungen zu verfolgen. Bei akuten Infekten ist er vorübergehend nicht aussagekräftig.
Natrium
Natrium ist der wichtigste Elektrolyt im Blut. Es reguliert den Wasserhaushalt und den Blutdruck und ist unverzichtbar für die Reizübertragung in Nerven und Muskeln. Der Körper hält den Spiegel über Durstgefühl, Nieren und Hormone in engen Grenzen.
Abweichungen entstehen etwa durch starkes Schwitzen, zu geringe oder übermäßige Flüssigkeitszufuhr, Entwässerungsmedikamente oder Nieren- und Hormonstörungen. Sie können sich in Schwäche, Kopfschmerzen, Verwirrtheit oder Muskelkrämpfen äußern. Die Messung gehört zur Basisdiagnostik des Wasser- und Elektrolythaushalts, besonders bei Einnahme entsprechender Medikamente.
Warum ist dieser Test wichtig?
Warum ist dieser Test wichtig?
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Deutschland – und oft vermeidbar. Die entscheidenden Risikofaktoren entwickeln sich über Jahre, ganz ohne Beschwerden.
- Präziser als Standardwerte: Apolipoprotein A1 und B zählen die gefäßschädigenden Partikel direkt – genauer als Cholesterin allein.
- Erbliches Risiko: Lipoprotein(a) ist genetisch festgelegt und bleibt ohne Messung unentdeckt – eine Messung im Leben genügt.
- Stille Entzündungen: hs-CRP zeigt Entzündungsaktivität in den Gefäßen, lange bevor sie spürbar wird.
Wer sein Risiko kennt, kann es senken – mit Lebensstil, Vorsorge und ärztlicher Begleitung.
Wann sollte ich diesen Test machen?
Wann sollte ich diesen Test machen?
- Bei familiärer Vorbelastung für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
- Wenn Sie unter Bluthochdruck, Übergewicht oder Diabetes leiden.
- Bei wiederkehrenden Brustschmerzen, Kurzatmigkeit oder Schwindel.
- Falls Sie sich häufig müde, erschöpft oder energielos fühlen.
- Wenn Sie Ihre Cholesterinwerte, Entzündungsmarker und Elektrolyte regelmäßig überprüfen möchten.
Ein frühzeitiges Herz-Kreislauf-Risikoprofil kann helfen, mögliche Gefahren rechtzeitig zu erkennen und aktiv gegenzusteuern.
Warum mit Tasso+ testen?
Warum mit Tasso+ testen?
Wo finde ich die Anleitung?
Wo finde ich die Anleitung?
Bei Fragen hilft Ihnen auch immer gerne unser wunderbarer Support weiter: support@probatix.de
FAQ - Weitere häufig gestellte Fragen zum Test
FAQ - Weitere häufig gestellte Fragen zum Test
Was wird beim Herz-Kreislauf-Risikoprofil untersucht?
Der Test misst zentrale Marker für die Herz-Kreislauf-Gesundheit, darunter Apolipoprotein A1, Apolipoprotein B, Gesamtcholesterin, LDL- und HDL-Cholesterin, Triglyceride, Lipoprotein(a) [Lp(a)], hs-CRP (hochsensitives C-reaktives Protein) und Natrium.
Für wen ist dieser Test geeignet?
Das Herz-Kreislauf-Risikoprofil ist ideal für alle, die ihr individuelles Risiko einschätzen möchten – besonders bei familiärer Vorbelastung, Bluthochdruck, Übergewicht, Diabetes oder Bewegungsmangel.
Wie funktioniert die Probenahme?
Die Probenahme erfolgt einfach über Kapillarblut aus der Fingerkuppe. Sie erhalten ein Testkit mit klaren Anweisungen, sodass Sie die Durchführung bequem von zu Hause aus erledigen können.
Wie lange dauert es, bis ich meine Ergebnisse erhalte?
Nach Einsendung der Probe an unser Fachlabor stehen Ihre Ergebnisse in der Regel innerhalb von 3–5 Werktagen digital zur Verfügung.
Was sagen die Cholesterinwerte über mein Herz-Kreislauf-Risiko aus?
LDL-Cholesterin gilt als „schlechtes Cholesterin“, da es Ablagerungen in den Gefäßen fördern kann. HDL-Cholesterin hingegen hilft, überschüssiges Cholesterin abzutransportieren. Ein ausgewogenes Lipidprofil ist entscheidend für die Herzgesundheit.
Was ist Lp(a) und warum ist es wichtig?
Lipoprotein(a) [Lp(a)] ist ein genetisch bedingter Risikofaktor. Erhöhte Werte können das Risiko für Arteriosklerose, Herzinfarkt oder Schlaganfall deutlich erhöhen, selbst wenn andere Cholesterinwerte im Normalbereich liegen.
Warum wird hs-CRP gemessen?
hs-CRP (hochsensitives C-reaktives Protein) ist ein besonders empfindlicher Entzündungsmarker. Er macht bereits stille Entzündungen sichtbar, die das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen können.
Was passiert, wenn meine Werte außerhalb des Referenzbereichs liegen?
Falls Auffälligkeiten festgestellt werden, sollten Sie die Ergebnisse mit einem Arzt besprechen. So können weitere Untersuchungen erfolgen und individuelle Maßnahmen zur Risikoreduktion eingeleitet werden.






