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Kann ich einen Bluttest ohne Hausarzt machen?
Ja, bestimmte Laboruntersuchungen können Sie heute auch ohne direkten Termin beim Hausarzt über validierte Heimtests durchführen. Sie entnehmen eine kleine Blutprobe zu Hause und lassen sie in einem medizinischen Fachlabor auswerten. So behalten Sie wichtige Gesundheitswerte im Blick.
Wie zuverlässig sind Bluttests zu Hause?
Entscheidend ist, dass die Analyse in einem qualitätsgesicherten Labor mit standardisierten Methoden erfolgt. Dann sind Bluttests mit Kapillarblut in der Regel genauso zuverlässig wie eine Blutentnahme in der Praxis. Mit klaren Anleitungen und zertifizierten Partnerlaboren sorgt Probatix dafür, dass Sie sich auf Ihre Ergebnisse verlassen können.
Wieso sollte ich einen Test bei Probatix machen anstatt beim Arzt?
Bei Probatix können Sie Bluttests flexibel zu Hause starten - ohne Wartezimmer, mit klaren Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Auswertung in zertifizierten Fachlaboren. Die Ergebnisse werden digital, verständlich und verlaufsfähig aufbereitet, damit Sie Entwicklungen über Zeit einfach verfolgen können. So ergänzen Sie die klassische ärztliche Betreuung um ein komfortables, datengestütztes Monitoring Ihrer Gesundheit mit Probatix.
Wechseljahre-Profil: Alle Details zum Test
Welche Vorteile bietet dieser Test für mich?
Welche Vorteile bietet dieser Test für mich?
Das Wechseljahre-Profil bietet Ihnen eine detaillierte Analyse wichtiger Hormone, die sich in den Wechseljahren stark verändern. In dieser Lebensphase kommt es häufig zu Symptomen wie Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, trockener Haut, Gewichtszunahme oder verminderter Libido. Diese Beschwerden hängen oft direkt mit hormonellen Ungleichgewichten zusammen.
Mit der Untersuchung von Estradiol (E2), FSH, LH, Progesteron (gesamt), SHBG und TSH erhalten Sie wertvolle Einblicke in Ihr hormonelles Gleichgewicht. So können Sie besser verstehen, ob Ihre Beschwerden durch den natürlichen Hormonrückgang der Wechseljahre oder durch andere Ursachen bedingt sind.
Die Ergebnisse helfen Ihnen dabei, gemeinsam mit Ihrem Arzt individuelle Entscheidungen zu treffen – zum Beispiel über Lebensstiländerungen, unterstützende Therapien oder den möglichen Einsatz einer Hormonersatztherapie. Auf diese Weise gewinnen Sie Sicherheit im Umgang mit den Veränderungen und können Ihre Lebensqualität aktiv verbessern.
Nutzen Sie die Chance, Ihre hormonelle Situation rechtzeitig zu erfassen – für mehr Klarheit und einen gesunden Übergang durch die Wechseljahre.
Gut zu wissen
In den Wechseljahren verändert sich der Hormonhaushalt spürbar – typische Begleiter sind etwa Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen. Ein Blick auf die zentralen Hormonwerte macht diese Veränderungen sichtbar und hilft, Beschwerden besser einzuordnen.
Für den Test genügt eine kleine Blutprobe von zu Hause; ein Fachlabor übernimmt die Analyse, die Einordnung sehen Sie im Portal. Die Werte ersetzen kein ärztliches Gespräch, geben aber eine sachliche Grundlage. Weil sich die Hormonlage über Monate wandelt, ist eine Verlaufsbeobachtung besonders hilfreich.
Was bedeuten die gemessenen Werte?
Was bedeuten die gemessenen Werte?
Estradiol (E2) ist das wirksamste Östrogen und das zentrale weibliche Geschlechtshormon. Es steuert den Menstruationszyklus und die Eizellreifung, erhält die Knochendichte und wirkt günstig auf Gefäße und Haut. Auch Männer bilden Estradiol in kleinen Mengen.
Der Wert schwankt im Zyklusverlauf stark, weshalb die Zyklusphase für die Einordnung entscheidend ist. Niedrige Werte finden sich etwa in den Wechseljahren oder bei starkem Untergewicht und können Zyklusstörungen, Hitzewallungen und Knochenschwund erklären; erhöhte Werte kommen unter anderem bei Hormontherapien vor. Die Messung gehört zur Basisdiagnostik bei Kinderwunsch, Zyklusstörungen und Wechseljahresbeschwerden.
Follikelstimulierendes Hormon (FSH)
Das follikelstimulierende Hormon (FSH) wird in der Hirnanhangsdrüse gebildet und steuert die Keimdrüsen: Bei Frauen treibt es die Reifung der Eibläschen an, bei Männern die Spermienbildung.
Erhöhte Werte zeigen, dass die Eierstöcke oder Hoden nachlassen und die Hirnanhangsdrüse gegensteuert — typisch für die Wechseljahre oder eine eingeschränkte Keimdrüsenfunktion. Niedrige Werte deuten auf eine Störung der übergeordneten Hormonsteuerung hin. Zusammen mit LH und Estradiol gehört FSH zur Basisdiagnostik bei Kinderwunsch, Zyklusstörungen und zur Einordnung der Wechseljahre; da der Wert im Zyklus schwankt, zählt der Abnahmezeitpunkt.
Lutropin (LH)
Das luteinisierende Hormon (LH) wird in der Hirnanhangsdrüse gebildet. Bei Frauen löst sein Anstieg in der Zyklusmitte den Eisprung aus, bei Männern regt es die Testosteronproduktion in den Hoden an.
Dauerhaft erhöhte Werte sprechen für eine nachlassende Funktion von Eierstöcken oder Hoden, etwa in den Wechseljahren; niedrige Werte deuten auf eine Störung der übergeordneten Hormonsteuerung hin. Ein verschobenes Verhältnis von LH zu FSH kann auf ein polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS) hinweisen. Die Messung gehört zur Basisdiagnostik bei Kinderwunsch und Zyklusstörungen; da der Wert im Zyklus stark schwankt, zählt der Abnahmezeitpunkt.
Progesteron
Progesteron ist das Gelbkörperhormon: Nach dem Eisprung bildet es der im Eierstock zurückbleibende Gelbkörper. Es bereitet die Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung einer befruchteten Eizelle vor und erhält eine frühe Schwangerschaft.
Ein angemessen hoher Wert in der zweiten Zyklushälfte belegt, dass ein Eisprung stattgefunden hat — dafür ist der Abnahmezeitpunkt etwa eine Woche nach dem vermuteten Eisprung entscheidend. Zu niedrige Werte können eine Gelbkörperschwäche anzeigen, die eine Einnistung erschwert. Die Messung gehört zur Basisdiagnostik bei Kinderwunsch und bei Zyklusstörungen.
Sexualhormon-bindendes Globulin (SHBG)
SHBG (sexualhormonbindendes Globulin) ist ein Transporteiweiß aus der Leber, das Testosteron und Östrogene im Blut bindet. Nur der ungebundene, "freie" Anteil der Hormone wirkt in den Zellen — SHBG bestimmt also, wie viel davon tatsächlich verfügbar ist.
Erhöhte Werte verringern die verfügbaren Hormone und finden sich etwa bei Schilddrüsenüberfunktion oder Einnahme der Pille; niedrige Werte kommen bei Übergewicht, Insulinresistenz und PCOS vor und lassen relativ mehr freies Testosteron wirken. Ohne SHBG lässt sich ein Testosteronwert oft nicht richtig deuten — die Messung gehört deshalb zu jeder gründlichen Hormondiagnostik.
TSH
TSH ist das Steuerhormon der Schilddrüse: Die Hirnanhangsdrüse gibt es ab, um die Produktion der Schilddrüsenhormone anzukurbeln. Es reagiert extrem empfindlich auf kleinste Veränderungen und ist deshalb der wichtigste Suchtest für die Schilddrüsenfunktion.
Erhöhte Werte sprechen für eine Unterfunktion — typische Beschwerden sind Müdigkeit, Gewichtszunahme, Frösteln und Stimmungstiefs. Niedrige Werte passen zu einer Überfunktion mit Herzrasen, Unruhe, Schwitzen und Gewichtsverlust. Da Schilddrüsenstörungen häufig sind und sich schleichend entwickeln, lohnt sich die Messung bei entsprechenden Beschwerden ebenso wie zur regelmäßigen Vorsorge und zur Kontrolle einer laufenden Therapie.
Warum ist dieser Test wichtig?
Warum ist dieser Test wichtig?
Wann sollte ich diesen Test machen?
Wann sollte ich diesen Test machen?
Das Wechseljahre-Profil ist besonders sinnvoll, wenn Sie typische Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafprobleme, Stimmungsschwankungen oder Zyklusveränderungen bemerken. Auch bei unklaren Symptomen, die auf hormonelle Veränderungen hinweisen könnten, liefert der Test wertvolle Hinweise.
Darüber hinaus kann der Test vorbeugend durchgeführt werden, um frühzeitig zu erkennen, ob sich Ihre Hormonwerte bereits verändern – selbst wenn noch keine starken Beschwerden auftreten. So erhalten Sie Klarheit und können rechtzeitig Maßnahmen zur Linderung oder Prävention ergreifen.
Warum mit Tasso+ testen?
Warum mit Tasso+ testen?
Wo finde ich die Anleitung?
Wo finde ich die Anleitung?
Bei Fragen hilft Ihnen auch immer gerne unser wunderbarer Support weiter: support@probatix.de
FAQ - Weitere häufig gestellte Fragen zum Test
FAQ - Weitere häufig gestellte Fragen zum Test
1. Was wird beim Wechseljahre-Profil getestet?
Das Wechseljahre-Profil misst die Hormone Estradiol (E2), FSH, LH, Progesteron (gesamt), SHBG und TSH. Diese Werte geben Aufschluss über Ihr hormonelles Gleichgewicht und helfen, Beschwerden wie Hitzewallungen oder Schlafstörungen besser zu verstehen.
2. Für wen ist das Wechseljahre-Profil geeignet?
Der Test richtet sich an Frauen, die typische Wechseljahresbeschwerden verspüren oder ihre hormonelle Situation besser einschätzen möchten. Er ist auch sinnvoll für Frauen, die unsicher sind, ob ihre Symptome durch die Menopause oder andere Ursachen entstehen.
3. Wie funktioniert der Test?
Die Durchführung erfolgt über eine Blutentnahme, die Sie bequem von zu Hause aus vornehmen können. Ihre Probe wird anschließend in einem zertifizierten Labor professionell ausgewertet.
4. Welche Beschwerden können mit dem Test in Zusammenhang stehen?
Typische Beschwerden sind Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, trockene Haut, Gewichtszunahme oder verminderte Libido. Das Wechseljahre-Profil hilft, die hormonellen Ursachen dieser Symptome zu erkennen.
5. Wie lange dauert es, bis die Ergebnisse vorliegen?
In der Regel stehen die Ergebnisse innerhalb weniger Tage in Ihrem persönlichen Dashboard zur Verfügung – übersichtlich aufbereitet und im Vergleich zu Referenzwerten.
6. Was sagen die Ergebnisse aus?
Die Ergebnisse zeigen, ob Ihre Hormonwerte im Normbereich liegen oder ob ein Ungleichgewicht besteht. Damit erhalten Sie eine fundierte Grundlage, um mit Ihrem Arzt über mögliche Maßnahmen oder Therapien zu sprechen.
7. Kann das Wechseljahre-Profil auch vorbeugend genutzt werden?
Ja, auch wenn noch keine starken Beschwerden bestehen, kann der Test hilfreich sein. Er zeigt frühzeitig, wie sich Ihre Hormonlage verändert, und unterstützt Sie dabei, rechtzeitig Maßnahmen zur Vorbeugung zu ergreifen.






