Progesteron ist das Gelbkörperhormon: Nach dem Eisprung bildet es der im Eierstock zurückbleibende Gelbkörper. Es bereitet die Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung einer befruchteten Eizelle vor und erhält eine frühe Schwangerschaft.
Ein angemessen hoher Wert in der zweiten Zyklushälfte belegt, dass ein Eisprung stattgefunden hat — dafür ist der Abnahmezeitpunkt etwa eine Woche nach dem vermuteten Eisprung entscheidend. Zu niedrige Werte können eine Gelbkörperschwäche anzeigen, die eine Einnistung erschwert. Die Messung gehört zur Basisdiagnostik bei Kinderwunsch und bei Zyklusstörungen.