Das prostataspezifische Antigen (PSA) ist ein Eiweiß, das ausschließlich in der Prostata gebildet wird. Kleine Mengen gelangen normalerweise ins Blut; steigt der Wert, produziert oder verliert die Prostata mehr PSA als üblich.
Erhöhte Werte können viele Ursachen haben: eine gutartige Vergrößerung, eine Entzündung, kürzliche mechanische Reizung — etwa durch Radfahren — oder Prostatakrebs. Ein erhöhter Wert ist also kein Krebsnachweis, sondern ein Anlass zur ärztlichen Abklärung, idealerweise mit einer Kontrollmessung. Die Messung ist als individuelle Vorsorgeentscheidung für Männer ab etwa 45 Jahren sinnvoll, besonders bei familiärer Vorbelastung.